SC Colonia siegt gegen das niederländische Team Windmill

Die Veranstaltung der NRW-Liga – SC Colonia 06 gegen Team Windmill aus den Niederlanden endete mit einem knappen aber spektakulären 10:11 Sieg für die Kölner. Es waren tolle Kämpfe zu sehen, auch in den Begegnungen der Junioren und Jugend Klasse. Aber erst einmal zum Anfang.

Trotz des am selben Tag stattfindenden Fortuna Köln Spiels war die direkt am Stadion liegende Sporthalle Süd mit etwa 250 Zuschauern gut besucht. Um 16 Uhr ging es dann mit den Kämpfen los.

Den Beginn machten die Athleten Adam Bokov vom niederländischen Team Windmill und Anis Toumi vom Kölner SC Colonia 06 in der Gewichtsklasse bis 69 kg der Jugend, den der Kölner nach Punkten für sich entscheiden konnte.

In der zweiten Begegnung standen sich die Fliegengewichtler Cas van Peer aus den Niederlanden und Lucca Breuer vom SC Colonia. In der Juniorenbegegnung entschied der Niederländer den Kampf für das Team Windmill.

Im Kampf der Frauen in der Gewichtsklasse bis 64 kg stand für das Team Windmill Willeke Verdellen, für Colonia die Frankfurterin Naomi Mannes im Ring. Trotz guter gerader Doppelkombination und schöne Konter konnte sich aber Naomi Mannes für Colonia durchsetzen. Mit teilweise wilden Aktionen konnte Mannes die härteren Treffer setzen und war insgesamt etwas aktiver.

Bei den Halbweltergewichtlern (bis 64 kg) traten Hendrik van de Vaart für die Windmühlen gegen Murat Kara vom Boxring Grevenbroich an. Auch hier war Colonia erfolgreich. Kara war deutlich dynamischer und konnte mit guten links-rechts-Kombinationen Treffer landen. Van de Vaart hatte leider kein Mittel gefunden um Kara zu stoppen.

In der Weltergewichtsbegegnung (bis 69 kg) zwischen Delano James und dem Kölner Nathanael Lukoki, konnten die Niederländer wieder Punkte sammeln. Trotz guter Deckung und toller Ausweichbewegungen konnte James mit lässigen Jabs gute Treffer setzen. Auch einige Körpertreffer waren wirkungsvoll. In der Dritten Runde wurde James aber offener und Lukoki nutze die Lücken. Beide Kämpfer haben harte Schläge platzieren können und augenscheinlich kämpften sie unermüdlich. Am Ende entschieden die Kampfrichter für das Team Windmill.

Die Mittelgewichtler (bis 75 kg) Artjom Kasparian aus der Niederlande und Elsi Mati aus Köln hatten es wüst gemacht. Im wilden Abtausch versuchten sich die beiden Kämpfer die Punkte abzujagen. Es ging auf beiden Seiten heiß her. Viel geklammert und insgesamt kein schöner Kampf, der am Ende den Niederländern den Ausgleich bescherte.

Es stand nun 10:10 und es sollte auf der Kölner Seite der amtierende deutsche Vizemeister im Halbweltergewicht Wladimir Frühsorger gegen den Niederländer Aito Koster antreten. Wer Wladimir kennt, weiß was der Junge drauf hat. Er reißt auch die müdesten Zuschauer mit seinem dynamischen Kampfstil und seiner charmanten Art immer von den Sitzen. So auch diesmal. Die Halle bebte als Wladimir bereits in der ersten Runde seinen Gegner zum Wackeln brachte. Er wurde angezählt. Leicht unterschätzt hat Koster seinen starken und etwas kleineren Gegner. Die Größenvorteile konnte der Windmiller nicht intelligent ausnutzen, ließ sich immer auf Halbdistanz ein, die Wladimir spielerisch agieren ließ. Koster war aber keinesfalls bereit den Kampf aufzugeben und hielt mit starken linken Haken gut mit. Am Ende war es jedoch ein klarer Sieg für den Kölner.

Mit einem 10:11 gewann Colonia gegen den Vorjahressieger der internationalen NRW-Liga Team Windmill.

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